Ideen

Hier werden Ideen für die Gestaltung des Platzes zusammengetragen. Sie sind auf unseren Zusammenkünften vorgeschlagen und erörtert worden. Wer dazu selber noch etwas beitragen möchte: einfach eine E-Mail schicken.


Berlin-Schöneberg Rembrandtstraße

Betonpfeiler begrünen: Der Beton der Autobahnbrücke könnte, solange sie steht, mit grünen Rankpflanzen verschönert werden. Auch das vollständig gemauerte Fundament unter der Brücke zwischen den Fahrbahnen der Schildhorn-/ Dillenburger Straße sollte bepflanzt werden. Beispiel: Die Vertikalen Gärten von Mexico-City. Im kleinen Rahmen gibt es auch ein Beispiel an der Mauer der Stadtautobahn A 104 an der Rembrandtstraße (siehe Foto/Assenmacher).


Urban Gardening auf dem Platz: Nach dem Vorbild der Prinzessinnengärten am Moritzplatz in Kreuzberg oder rund um die Stadtmauer von Andernach am Rhein könnte der Platz den Anwohnern als eine Art Allmende überlassen werden, damit sie dort Nutzpflanzen anbauen. Um eine kontinuierliche Betreuung zu gewährleisten, ist ein Abkommen mit der Domäne Dahlem denkbar, was einen historischen Bezug hätte, weil der Breitenbachplatz einst zum Gebiet der Domäne gehörte. Oder aber in Kooperation mit dem nur wenige hundert Meter entfernt gelegenen Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Humboldt-Universität. Oder der Gartenarbeitsschule Wilmersdorf an der Dillenburger Straße.


Ein Regional-Wochenmarkt: Der Platz, der derzeit einmal im Monat sonntags für einen Kleiderflohmarkt genutzt wird, wäre geeignet für einen Wochenmarkt mit regionalen Produkten, sowohl Lebensmittel als auch Kunsthandwerk, an einem noch nicht mit Wochenmärkten der Umgebung belegten Wochentag. Man könnte an eine Zusammenarbeit mit der Markthalle IX in Kreuzberg und deren Ausstellern beim Wochenmarkt an Freitagen und Samstagen denken. Die Produkte müssen nicht ausschließlich ökologisch sein.


Pétanque

Boule-Bahnen auf dem Platz. Schon jetzt nutzen Anhänger des Boule- oder Pétanque-Spiels (Foto/ gemeinfrei Man vyi) gelegentlich den Platz. Man könnte wettkampfgerechte Bahnen anlegen und den Platz ohne allzu großen Aufwand zu einem Anziehungspunkt für Spieler aus dem gesamten Südwesten machen.


Entschleunigung auf Tempo 30: Eine Tempo-30-Zone rund um den Platz könnte es möglich machen, dass die Gastronomie bei schönem auch auf dem Platz serviert. Er müsste von den Seiten entsprechend besser zugänglich sein. Zu denken ist auch, den Straßenbereich zumindest an der Nordwestseite zur Begegnungszone (Shared Space) nach dem Vorbild großer innerstädtischer Plätze in Duisburg zu machen. Ähnliche Beispiele gibt es auch in Berlin.


Durchgängig Tempo 30 auf der Schildhornstraße: Bisher gilt Tempo 30 nur zwischen Paulsenstraße und Tiburtiusbrücke. Es spricht nichts dagegen, dieses Tempolimit auf die gesamte Schildhornstraße und Dillenburger Straße auszuweiten. 


Fahrradstreifen: Schildhornstraße und Breitenbachplatz haben bisher Fahrradstreifen auf den Gehwegen, die nicht mehr der Norm entsprechend und deshalb nicht benutzt werden müssen. Es bietet sich an, nach dem Muster vieler vergleichbarer Hauptstraßen in Berlin Fahrradspuren auf der Fahrbahn anzubringen. Der Durchgangsverkehr müsste sich einschränken, was zu einer erwünschte Verlagerung auf die A 100/Schöneberger Kreuz führen würde. Eine Lösung zu Lasten der parkenden Anwohner wäre nicht vertretbar, weil es angesichts der dichten Bebauung schon jetzt oft zu wenige Parkplätze gibt.

800px-High Line 20th Street looking downtown


Entwidmung der Brücke ohne sofortigen Abriss: Der Verkehr wird vom Tunnel Schlangenbader Straße herunter auf den Breitenbachplatz geführt bzw. umgekehrt. Die Fahrbahnen auf der Brücke werden für Spaziergänger zugänglich gemacht, mit Grünflächen auf aufgeschütteter Erde. Verschiedene Erlebnismöglichkeiten sind denkbar. Vorbilder gibt es überall auf der Welt, zum Beispiel eine stillgelegte Hochbahntrasse „High Line“ mitten in New York City (siehe gemeinfreies Foto) oder auch Mexiko City (siehe oben), wo man Verkehrsbrücken aufgegeben und umgewandelt hat. Verbunden mit Tempo 30 auf der Schildhornstraße wäre die Lärmbelastung eher geringer als heute. Ein Gutteil der Autofahrer würde sich daran gewöhnen, lieber die A 100 und 103 über Schöneberger Kreuz (Westtangente) zu nutzen, um in den Südosten zu gelangen.


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